Dienstag, 19. Juli 2005

Zurück in ASU und Grundstückskauf

Endlich wieder in Asuncion und im Westfalenhaus. Wir haben unser altes Zimmer wieder.
Das beste an der letzten Woche waren das Frühstück, und das Grundstück welches wir diese Woche kaufen wollen. Über den Rest decken wir besser den Mantel des Vergessens.
Pit Polaco fährt mit uns zu einer Notarin um den Vertrag zu machen. Dort angekommen erklärt uns diese dass es da Probleme mit der Zugehörigkeit der Depasrtments gibt. Unser Grundstück liegt im Moment im Zuständigkeitsbereich Paraguari, gehört aber eigentlich zu Piribebuy. Das muß geklärt und dann umgeschrieben werden. Also stellen wir eine Vollmacht für den Kauf auf Pit Polaco aus, dieser soll die Abwicklung dann für uns regeln. Auf der Fahrt zum Hotel erklärt und Pit das er ja eigentlich eine Provision verdient hätte und wir handeln einen Betrag aus. Er unterschreibt uns die Quittung mit Pit Polaco.




Wie wir heute wissen war das wohl Urkundenfälschung,
da Pit Polaco nicht sein Name ist.
Die letzte Woche vergeht wie im Flug.
Wir lernen neue Freunde kennen.
Echte Freunde mit denen wir immer noch in Kontakt stehen.
Vor unserem Rückflug besuchen wir noch die Expo in ASU.
Die riesigen Bullen haben mir besonders imponiert.
Dann geht es wieder zurück nach Deutschland.

Die Granja Pit

Für eine Woche ging es nach Piribebuy.
Wir wollten dort eine Woche auf der Granja Pit verbringen.
Ein Herr der sich uns als Pit Polaco vorstellte holte uns im Westfalenhaus ab.
In Piribebuy, auf der Granja angekommen, mußten wir erst mal die Enttäuschung unterdrücken.



Die Granja Pit

Der Anblick war schon sehr trostlos. kaum Bäume, ein kleines niedriges Haus mit Pool und in einem eingezäunten Bereich ein rechteckiger schmuckloser Bau mit einer kleinen Terasse und zwei Gästezimmern, welche klein, dunkel und spartanisch eingerichtet waren.


Rechts das Gästehaus... Alles wirkt trostlos.



Unser Zimmer, klein und muffig.
In der Dusche obenliegende Rohre, alles dunkel und eng.



Die Möbel nach unserer Meinung Billigware
und Türen und Fenster klemmten.
Es roch muffig.



Die erste Nacht verbrachte meine Frau in einem Liegestuhl im Freien, weil der Gestank im Zimmer fast nicht auszuhalten war. Wie sich am nächsten Morgen rausstellte lag es an dem Putzmittel mit dem das Zimmer vor unserer Ankunft gereinigt worden war.Wir zogen in das zweite Zimmer welches vorher mit Wasser und Zitrone gesäubert wurde, danach war der Geruch erträglich.Meine Frau wäre am liebsten sofort wieder abgereist und ich mußte sie zum bleiben übereden.Unsere Gastgeber, beides Polen, bekamen wir in der Woche nicht oft zu Gesicht.Die Frau, Margarete, kam an einem Morgen als wir beim Frühstück saßen, mit ihren Fotoalben zu uns und schwärmte uns von einer Zeit vor, als sie noch Kellnerin in Deutschland war...Was sollte man davon halten.Unser Gastgeber war, wenn er sich blicken lies, eifrig dabei uns zu versichern wie glücklich er und seine Frau in Paraguay sind und das hier alles besser wäre. War schon komisch


(Mitte) Pit Polaco.

Morgens um Fünf wurden wir von der Sirene der Kokosfabrik geweckt, welche sich ganz in der Nähe befindet. An manchen Tagen wehte auch der Gestank dieser Fabrik, in der aus Kokosnüßen Öl hergestellt wird, zu uns herüber.


Indepedencia:
Mit einem Mietwagen und Fahrer besuchten wir die Kolonie Indipedencia, die Tour dauerte einen Tag und so mußten wir einen Tag weniger auf der trostlosen Veranda verbringen.
An einem anderen Tag brachte uns der Fahrer nach Asuncion, da wir dort noch ein paar Papiere unterschreiben mußten, wieder ein Tag weniger auf der Granja...
Geht man zu Fuß, vom Tor der Granja nach links kommt man nach ca 500m auf eine kleine Siedlung. Dorthin zugehen wäre aber sehr gefährlich, für Ausländer, wurde uns von unserem Gastgeber eingebläut. Heute wissen wir auch warum....Geht man diesen Weg weiter kommt man zur Topatchi-Ranch und das versuchte unser Gastgeber wohl um jeden Preis zu verhindern.
Kurz vor unserer Abreise wollte er uns dann noch ein Grundstück zeigen, da wir nichts besseres zu tun hatten, fuhren wir mit ihm zu diesem Grundstück...



Es war ein Traum, viele Palmen und einen kleinen See, außerdem einen herlichen Ausblick.
Wir hatten uns beide in das Sückchen Land verliebt.

Sonntag, 17. Juli 2005

Der Einwanderungshelfer

Wir treffen uns mit Herrn Penner im Westfalenhaus um die Formalitäten der Einwanderung zu besprechen. Es ist ein sympatischer Mann der zu unserem Glück Deutsch spricht, so das wir keinen Dolmetscher brauchen.


Werner Penner mit Frau Maria

Wir unterschreiben die Papiere machen eine Anzahlung und verabreden uns für den nächsten Tag.
Am Nächsten Morgen holt uns Werner Penner im Hotel ab und wir fahren zur Bank um ein Konto zu eröffnen. 5000 Dollar müssen für ein halbes Jahr angelegt werden. Dann geht es zu Fotografen und zum Bluttest.
Bei der Migration werden die nötigen Anträge gestellt.
Wir verstehen uns mit Werner Penner sehr gut und so sind wir schnell beim Du angelangt.
In den nächsten Tagen zeigt er uns etwas von Asuncion. So besuchen wir mit ihm den Petirossi Markt bzw. Mercado Quattro.




Schopping del Sol und Mariscal Lopez.
Gehen ins Paulista zum Essen. Übrigens Paulista und Aquarella sind ein kulinarisches Erlebnis.




Zum Abschluss geht es noch ins Reservat der Maka Indianer etwas außerhalb von Asuncion.




Samstag, 16. Juli 2005

Hotel Westfalenhaus

Hotel Westfalenhaus, hier haben wir uns besonders wohl gefühlt.
Herr Angesbach, der Besitzer nahm sich immer wieder Zeit für ein Gespräch.
Auch das Personal war einfach super, stets freundlich und hilfsbereit.




Die Zimmermädchen waren bemüht uns jeden Tag ein paar Worte spanisch beizubringen, was uns viel Spaß bereitete.

Freitag, 15. Juli 2005

Zum ersten mal in Paraguay

Im Juli 2005 sind wir dann zum ersten mal in Paraguay.
Stuttgart - Frankfurt - Sao Paulo - Asuncion.Was für ein Flug.



Am Flughafen werden wir von einem Taxi abgeholt, welches uns ins Hotel Westfalenhaus bringt.
Auf dem Weg dorthin sehen wir überall schwer bewaffnete Uniformierte.
Auf unsere Fragen erklärt man uns im Hotel, dass gerade ein Gipfel der Landeschefs der Anliegerstaaten Staaten in Asuncion stattfindet und deshalb der erhöhte Sicherheitsaufwand.
Das Hotel ist sehr schön angelegt und wir haben ein tolles Zimmer. Am wichtigsten ist uns aber nach dem anstrengenden Flug das große, bequeme Bett.




Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht und erholt haben, erkunden wir erstmal die Hotelanlage.



Der erste Eindruck bestätigt sich, es ist wunderschön angelegt und mit gemütlichen Nieschen und Sitzgruppen ausgestattet.